Humpelt dein Hund morgens? Dauern Spaziergänge nicht mehr so lange oder springt er ungern ins Auto? Das könnten Zeichen für Gelenkprobleme sein. Oft steckt Arthrose dahinter, eine Krankheit, bei der der Knorpel in den Gelenken abbaut und die zu Entzündungen führt. Dadurch haben Hunde weniger Freude an Bewegung, Schmerzen und sind in ihrem Alltag eingeschränkt.

Was passiert bei Arthrose im Gelenk?

Normalerweise sind Gelenke mit Knorpel überzogen und von einer Flüssigkeit umgeben, die wie ein Schmiermittel wirkt. Wenn der Knorpel beschädigt wird, zum Beispiel durch zu viel Belastung, Verletzungen oder einfach durch das Alter, wird er rau. Es entstehen kleine Risse, die zu Entzündungen führen. Die Gelenkflüssigkeit verändert sich, wird dünner und schützt das Gelenk nicht mehr richtig. Das Ergebnis: Schmerzen, Schwellungen und Probleme beim Bewegen. Besonders betroffen sind Hüfte, Knie, Ellbogen und Schulter, weil sie viel Gewicht tragen müssen. Übergewicht, Veranlagung oder Fehlstellungen können das Risiko erhöhen.

Nährstoffe für gesunde Gelenke

Neben Schmerzmitteln vom Tierarzt gibt es spezielle Zusätze, die den Gelenken helfen können. Diese Stoffe unterstützen die Gelenke und können den Abbau verlangsamen.

* Glucosamin: Ein wichtiger Baustein für Knorpel. Es kann helfen, den Knorpelabbau zu stoppen und Entzündungen zu mindern. Du kannst es als Pulver, Kapseln oder Tabletten geben.
* Hyaluronsäure: Sie ist wichtig für die Gelenkflüssigkeit, hält sie elastisch und wirkt wie ein Stoßdämpfer. Mit dem Alter nimmt ihre Menge ab. Hyaluronsäure kann gespritzt oder als Futterzusatz gegeben werden. Sie kann effektiv die Beweglichkeit verbessern.

* MSM: Eine Schwefelverbindung, die Entzündungen hemmen kann. Schwefel ist wichtig für Bindegewebe und Kollagen. Es kann Schmerzen lindern, die Gelenke widerstandsfähiger machen und das Immunsystem stärken. Auch junge Hunde können davon profitieren, wenn sie Wachstumsprobleme haben.

Pflanzliche Unterstützung

Auch Pflanzen können bei Gelenkproblemen helfen:

* Teufelskralle: Wird oft bei Gelenkschmerzen eingesetzt. Sie kann Entzündungen hemmen und die Beweglichkeit fördern.
* Weidenrinde: Wirkt ähnlich wie Aspirin und kann Schmerzen lindern.

 Sprich aber vorher mit deinem Tierarzt, ob diese Zusätze für deinen Hund geeignet sind.

 

Neuer Ansatz: PEA

PEA ist ein Stoff, den der Körper selbst produziert und der Entzündungen hemmen und Schmerzen lindern kann. Studien zeigen, dass es bei chronischen Schmerzen helfen kann und auch bei Hunden mit Arthrose die Beweglichkeit verbessern und Schmerzen reduzieren könnte.

Das Wichtigste: Ein ganzheitlicher Ansatz!

Arthrose ist zwar nicht heilbar, aber du kannst viel tun, um deinem Hund zu helfen. Wichtig sind Bewegung, ein gesundes Gewicht und Physiotherapie. Auch die richtige Ernährung spielt eine große Rolle. Zusätze wie Glucosamin, Hyaluronsäure, MSM, Teufelskralle und Weidenrinde können Schmerzen lindern und die Gelenke unterstützen. Und auch neue Stoffe wie PEA sind viel versprechend.

—> Je früher du Gelenkprobleme erkennst und behandelst, desto besser kannst du deinem Hund helfen, ein aktives und glückliches Leben zu führen. Mit guten Futterzusätzen oder speziell entwickelten Gelenktabletten kannst du einen wichtigen Beitrag dazu leisten und die physiologische Funktion von Gelenken, Muskeln, Sehnen und Nerven gezielt unterstützen!

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