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Immer mehr Hunde werden vor Supermärkten gestohlen

Brandenburg, Berlin – Da kommt man vom Einkauf aus dem Supermarkt zurück und der Hund ist weg. Eine Tragödie, die sich in letzter Zeit vermehrt – besonders in Berlin – abspielt. Der Tierschutzverein Berlin warnt nun davor, Haustiere unbeaufsichtigt anzubinden. Besonders kleine Rassehunde seien für Diebe interessant.

Seit Mitte August häufen sich die Diebstähle von Hunden, die vor Supermärkten angebunden werden. Beate Kaminski vom Tierschutzverein Berlin weist darauf hin: „Ein kurzer Einkauf genügt schon, um sein geliebtes Haustier aus den Augen zu verlieren!“. Dabei würden Diebe sich über diesen illegalen Weg einen eigenen Vierbeiner anschaffen oder sich durch einen Verkauf des Tieres bereichern wollen. Daher lautet ein gut gemeinter Rat von Berliner Tierschützern: „Niemals unbeaufsichtigt anbinden! Lasst Euren Liebling am besten zu Hause, wenn Ihr einkaufen geht!“

Dem Tierschutzverein Berlin erhielt vermehrte Meldungen in den vergangenen zwei Wochen über Hundediebstähle vor Supermärkten. Ebenfalls tauchen immer mehr Fotos und Meldungen von vermissten Hunden in den sozialen Medien auf, die vor Supermärkten gestohlen wurden.

Die Corona-Pandemie hat die Zahl der Haushalte mit Hunden in die Höhe treiben lassen. Mehr als 6200 Hunde haben ein Zuhause im Jahr 2020 gefunden und das allein nur in Berlin. Die Nachfrage ist da – für Diebe ein gefundenes Fressen.

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