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Weihnachtsmarkt: 3 Gründe, weshalb Hunde besser zu Hause bleiben sollten

Grundsätzlich gehört ein Tier nicht auf Veranstaltungen mit großen Menschenmengen. Sicherlich ist unser geliebter Vierbeiner froh darüber, wenn er sein Frauchen und Herrchen begleiten darf. Doch besonders der Weihnachtsmarkt ist schlichtweg keine geeignete Umgebung für die Fellnase. Und das aus drei guten Gründen!

1. Der Weihnachtsmarkt ist voller Menschen

Bei einem Gedränge kann es schon einmal passieren, dass man versehentlich jemanden anrempelt oder auf die Füße tritt. Bei Hunden ist dies nicht anders, besonders da sie kleiner sind als Menschen und dadurch schlechter wahrgenommen werden. So kann es passieren, dass einem Hund auf die Pfote getreten wird oder das man in der Leine hängen bleibt.

Viele Hunde mögen es einfach nicht von fremden Menschen angefasst zu werden. Besonders an einem Platz wie der Weihnachtsmarkt fehlt Hunden die Möglichkeit zum entspannten Kennenlernen und Beschnüffeln des Anderen. Es ist eine sehr enge und beklemmende Situation für Tiere. Besonders Kinder möchten die Vierbeiner streicheln und rennen direkt drauf los. Manche Menschen sind betrunken und fassen Hunde grob an. Den Hunden fehlt es einfach an Platzmangel und der Möglichkeit, der Situation auszuweichen. Bevor ein Hund da zum Schnapper wird, lassen wir unsere lieben Fellnasen besser daheim, wo sie ihre Ruhe haben. Über eine Gassirunde im Wald oder Park freuen sie sich sowieso viel mehr.

2. Der Weihnachtsmarkt ist laut

Den unglaublich lauten Geräuschepegel darf man nicht vergessen, denn Hunde hören um ein Vielfaches besser als wir Menschen. So nehmen sie Frequenzen auf, die wir überhaupt nicht wahrnehmen können. Dies betrifft vor allem die Fähigkeit, hohe Töne zu hören. Die Menschenmassen und die Musik verursachen einen unglaublichen Lärm. Sogar für uns Menschen kann dies manchmal zu viel sein. Nun versetze dich in die Lage deines Hundes, denn dieser nimmt die gesamte Geräuschkulisse noch intensiver und lauter wahr. Außerdem werden sie recht schnell panisch, wenn sie Geräusche nicht kennen oder zuordnen können. Dann möchten sie sich am liebsten verschanzen oder wegrennen.

3. Der Weihnachtsmarkt birgt Gefahren

Nicht nur das Hunde am Boden übersehen werden können und auch getreten werden können, besonders am Boden spielt sich eine große Gefahr wieder. Wir Menschen sehen manchmal mit dem bloßen Auge gar nicht, besonders bei eine großen Menschenmasse, was alles auf dem Boden liegt. So kann es schon einmal sein, dass während wir essen und laufen, Essen herunterfallen kann. Dies kommt Hunden sehr gelegen, denn das riecht und schmeckt ja auch alles gut. Grundsätzlich nehmen Hunde gerne alles auf, was sie finden. Durchfall, Erbrechen, Bauchschmerzen und sogar Vergiftungen können mögliche Folgen sein. Außerdem ist es nicht selten, dass eine Glühweintasse oder Gläser zu Bruch gehen und auf den Boden landen. In einer Menschenmasse wie es der Weihnachtsmarkt hat, können weder Besitzer noch Hund darauf achten, nicht in eine Scherbe zu treten.

Auch wenn es lobenswert ist, dass du Zeit mit deinem Vierbeiner verbringen möchtest und ihn nicht alleine zu Hause lassen möchtest, ist es alles andere als verantwortungsvoll, dein Haustier mit auf den Weihnachtsmarkt zu nehmen. Gehe vorher lieber eine längere Runde mit ihm spazieren oder spiele mit ihm, damit er sich Zuhause ausruhen kann, während du auf den Weihnachtsmarkt gehst. Im besten Fall kümmert sich jemand zu Hause um die Fellnase, während du abwesend bist. Dadurch können du und dein geliebter Vierbeiner eine stressfreie Weihnachtszeit verbringen.

Wenn du deinen Hund unbedingt mitnehmen möchtest, dann empfehlen wir tagsüber über den Weihnachtsmarkt zu gehen, wo es noch nicht so voll ist und wo man sieht, wo man hinläuft.

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