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Giftig für Hunde sind – 13 Lebensmittel im Überblick

Liebe geht bekanntlich durch den Magen. Deswegen denken wir vielleicht, dass alles, was für uns gut ist, auch unseren vierbeinigen Freunden gut tun muss. Allein aber bei Schokolade kommen die meisten Menschen darauf, dass der hündische Magen nicht für alles vom Menschen erdachte gewappnet ist. Es gibt nichts schlimmeres, als seinen Liebling leiden zu sehen. Wir zeigen Euch, 13 Lebensmittel, die giftig für Hunde sind. 

1. Unfertiger Hefeteig

Gerade dabei einen Kuchen zu backen und dem Hundebuddy was zum Naschen zu geben? Finger weg, denn roher, nicht ausgebackener, Hefeteig kann im Magen des Hundes weitergären! Dabei bildet die Hefe Gase, die sogar zu Rissen im Verdauungstrakt führen können!

Folgen können Erbrechen und Lethargie sein.

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CC by https://www.flickr.com/photos/johnloo/

2. Schokolade

Das wohl am häufigsten verfütterte No-go für Hunde ist Schokolade! Sie enthält den Stoff Theobromin. Je mehr Theobromin die Schokolade enthält, desto dunkler und giftiger ist sie! Ergo ist weiße Schokolade weniger giftig als dunkle Schokolade mit viel Kakaogehalt.

Folgen können Erbrechen, Lethargie, Magenschmerzen, höhere Körpertemeperatur und bei einer Überdosis auch der Tod sein.

3. Milch

Milch, welche Welpen von ihrer Mutterhündin bekommen, unterscheidet sich strikt von unserer Kuhmilch. Erwachsene Hunde haben keine Enzyme, um den in der Milch enthaltenen Milchzucker abzubauen!

Folgen können Verdauungsprobleme im Zusammenhang mit Erbrechen oder Durchfall sein.

4. Knoblauch

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CC by https://www.flickr.com/photos/58465068@N08/

Eines der sich am hartnäckigst haltenden Urteile ist, dass Knoblauch im Futter gegen Zecken hilft. Es gibt keine wissenschaftlichen Studien, die den Effekt davon beweisen! Auch, wenn es manchem Hundebesitzer so vorkommen mag. Das liegt dann meist daran, dass man in einem eh meist von Zecken verschonten Gebiet wohnt. Auch hier gilt: die Dosis macht’s! Eine sehr geringe Menge wird dem Hund vielleicht keinen sichtbaren Schaden zufügen, aber das heißt eben nicht in umgekehrte Schlussfolgerung, dass es für den Hund gesundheitsfördernd ist! Im Gegenteil: die in Knoblauch enthaltenen Stoffe sind hochgiftig!

Folgen von Knoblauchzufuhr ist Blutarmut und zeigt sich erst nach ein paar Tagen (!). Begleitet wird diese Erscheinung mit Müdigkeit und Apathie, der Urin kann sich verfärben hin zu einem Orange. Im schlimmsten Fall kann eine Bluttransfusion nötig sein.

5. Trauben sind giftig für Hunde

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CC by https://www.flickr.com/photos/104417661@N02/

Ganz geklärt, welcher Stoff für die heftigen Symptome nach Traubenverzehr verantwortlich ist, konnte noch nicht werden. Fest steht aber, dass es auch hier wie bei Zwiebeln und Rosinen Stoffe sind, die die roten Blutkörperchen schädigen.

Folgen: Tierkliniken berichten immer wieder von Fällen mit schwerem Nierenversagen. Auch auftreten kann Erbrechen, Durchfall, Dehydration und Apathie. Trauben sind also ein absolutes DON’T!

6. Zwiebeln

Wie auch der Stoff in Weintrauben und Rosinen, enthält auch die Zwiebel Stoffe, die die roten Blutkörperchen schädigen.

Folgen können auch hier ebenso Erbrechen und Durchfall sein. Im schlimmsten Fall kann auch hier eine Bluttransfusion nötig sein.

7. Macadamia Nüsse

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CC by https://www.flickr.com/photos/tgerus/

Nicht nur Macadamia sondern auch viele andere Nüsse enthalten Phosphor, welchen Hunde nicht sonderlich gut vertragen. Macadamia Nüsse scheinen aber besonders schwere Schäden hervorrufen zu können.

Folgen können unter anderem Schwächeanfälle, Lähmungserscheinungen, Muskelzittern und Erbrechen sein

8. Avocados

Einige Avocadosorten enthalten Persin – ein Gift, welches bei Hunden zu Herzmuskelschäden führen und so auch zum Tod führen kann. Andere

Folgen können Atemprobleme sein. Besonderes Gefahrenpotential birgt aber der Avocadokern, den Hunde schonmal verschlucken. Dies kann den Darm verschließen oder gar zum Erstickungstod führen.

9. Obstkerne (Apfel, Birne, Aprikose, Pflaumen, Pfirsich)

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CC by https://www.flickr.com/photos/libaer2002/

Die Kerne von verschiedenem Obst enthalten Cyanide, welche in Wasser zu Blausäure und Traubenzucker zerfallen. Giftig ist dabei die Blausäure.

Folgen könnten Schwindel, Hyperventilation und Atemnot sein.

10. Koffein (enthalten in Kaffee UND Tee!)

Auf die Idee, seinen Kaffee mit dem Hundekumpel zu teilen, sollte man eigentlich auch so nicht kommen. Den ruhigen Hundefreund kann auch wie uns eine Aufputschwirkung treffen – allerdings mit nicht ganz so positiven Folgen

Folgen: Erbrechen, Ruhelosigkeit, Herzrasen.

11.Alkohol

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Wer auch immer mit dem Gedanken gespielt hat, seinen vierbeinigen Kumpanen mitfeiern zu lassen, sollte auf Alkohol tunlichst verzichten! Alkohol ist giftig für Hunde!

Folgen, die auftreten können, sind (bereits nach nur einer kleinen Menge!) Erbrechen, Koordinationsstörungen, Atemnot und im schlimmsten Falle auch der Tod.

12. Rohes Fleisch

Rohes Fleisch (am häufigsten Schweinefleisch!) kann den für den Menschen ungefährliche Aujeszky Virus enthalten. Für den Menschen ist es harmlos, aber für Hunde endet es nach Ausbruch meist tödlich! Kocht man das (Schweine-)Fleisch, wird das Virus abgetötet. Die BARFer müssen natürlich selbst entscheiden, ob die gesunde Ernährung oder das Risiko des Aujetzky Virus für sie überwiegt.

Folgen können die Infektion mit dem Aujetzky Virus sein, welches zu einer Gehirn- oder Rückenmarksentzündung führt und fast immer tödlich endet.

13. Salz

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CC by https://www.flickr.com/photos/10935919@N03/

Bei erhöhter Salzzufuhr muss unbedingt auf genügend Wasser geachtet werden, damit das Salz auch ausgeschieden werden kann. Hunden, die an einer Herzkrankheit leiden, sei generell von Salzhaltigen Speisen abgeraten, da sie das Salz aufgrund der geringeren Herzleistung viel schwerer ausscheiden können.

Folgen können eine erhöhte Flüssigkeitsansammlung im Hundekörper, insbesondere bei Hunden mit Herzschwächen sein.

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