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Fellwechsel bei Haustieren gesund unterstützen

Wenn auf dem Parkett plötzlich ein nicht selbst ausgelegter Teppich auftaucht und unter den Türspalten kleine „Fellmäuse“ liegen, dann weiß der kluge Tierbesitzer: Fellwechsel -das Staubsaugermonster- ist wieder da.

Die Hard Facts

Durchschnittlich 2 mal pro Jahr wechselt Katz und Hund das Gewand. Dabei dauert der Fellwechsel zwischen 6 und 8 Wochen und verläuft bei unterschiedlichen Rassen mit langem oder kurzem Fell natürlich unterschiedlich. Aufgrund der veränderten Temperaturen und des Lichteinflusses im Frühling und Herbst, beginnen die Tiere ihr altes Fell abzustoßen und neues nachwachsen zu lassen – je nach Tierart im Herbst auch mit dichter Unterwolle, um Kälte und Nässe im Herbst/Winter zu trotzen. Die Unterschiede in der Intensität des Fellwechsels lassen sich jedoch nicht nur mit den unterschiedlichen Felllängen erklären. Als Faustregel lässt sich sagen, dass ältere Tiere mehr als jüngere haaren, kastrierte mehr als unkastrierte und Hündinnen insbesondere vor der Läufigkeit „abhaaren“.

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3 Empfehlungen zur Unterstützung beim Haarwechsel

Man muss dem Haarverlust jedoch nicht untätig zusehen, sondern kann seinem Liebling den Fellwechsel angenehmer gestalten und ihn verkürzen.

1. Mit ein wenig Zugabe von Eiweiß in das Futter kann man seinem Schützling den Hauptbestandteil des Haars – das sogenannte Keratin – nach dem Fellverlust wieder zuführen. Das Keratin findet sich zum Beispiel in Kartoffeln, Eiern oder Fleischprodukten.

2. Auch das Anreichern mit ungesättigten Fettsäuren wie Distel- oder Leinöl wirkt helfend auf Haut und Fell ein. Es ist sehr wichtig darauf zu achten, nicht zu viel Öl zuzugeben, da sonst Durchfall als unangenehme Begleiterscheinung auftreten kann. Eine gute Faustregel sind ein Esslöffel Öl pro 10 Kilo Gewicht (zu Beginn lieber ein Teelöffel).

3. Tägliches Kämmen und Bürsten fördert die Hautdurchblutung und regt die Talgdrüsen zum Produzieren von schützendem Fett an.

Im Bürsten-Dschungel unterwegs

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Links findet sich eine Borstenbürste, die meistens aus Synthetikborsten besteht. Sie dient lediglich dazu, Staub und Schüppchen zu entfernen, um dem Fell wieder zu altem Glanz zu verhelfen.

Die zweite Bürste besteht aus einem Gummieinsatz, der mit Drahtstiften gespickt ist. Für Langhaarhunde sollten die Abstände weiter sein als bei Kurzhaarhunden. Besondere Acht ist bei den Übergängen zu haararmen Regionen wie den Sprunggelenken zu geben! Auf sehr kurzem Fell sollte man diese Bürste nicht anwenden.

Der Furminator ist eine recht neue Erfindung und ist zuallererst ein Terminator für den Geldbeutel. Am besten schaut man sich nach Exemplaren im Internet um. Der Furminator ist eine Unterfellbürste und eignet sich hervorragend, um den Fellwechsel zu beschleunigen und viel Unterwolle im Frühling und Herbst herauszukämmen. Den Fellentlediger sollte man allerdings nicht öfter als alle 14 Tage benutzen und zwischendurch lieber mit einer normalen Bürste nachhelfen.

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Die letzte Bürste in der Reihe ist eine Zupfbürste. Anzuwenden für Hunde mit mittellangem bis langem Fell oder Stockhaar. Sie ist gut dazu geeignet, Unterwolle zu entfernen, wenn der Furminator eine zu teure Alternative ist. Auch hier ist an Stellen, an denen normalerweise keine Unterwolle wächst, wie an den Gelenken oder in der sensiblen Bauchgegend, eine Anwendung nicht empfohlen.

Bildquelle gebürsteter Sheltie: http://www.shelties-of-atocha.de/15_wissenswertes/10_simba2.JPG

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