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Die Kongo-Graupapageien Winston und Werner haben ein neues Zuhause!

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Für die langen Wintertage haben wir uns für Euch ein besonderes Schmankerl überlegt. Jeden Adventssonntag berichten wir ab jetzt über eine Erfolgsgeschichte aus einem unserer Partnertierheime. Zum ersten Advent haben wir frohe Botschaft von der Kellerranch erhalten. Im Gegensatz zu Max Nr.1 verbringen die zwei Kongo-Graupapageien Winston und Werner (jetzt George) die vorweihnachtliche Zeit nun in einem neuen, großen und artgerechten zu Hause. Die neuen Besitzer berichten quasi live aus dem Wohnzimmer:

Die beiden 1988 geborenen Kango-Graupapageien Winston und Werner wurden uns von einem anderen Tierheim zur artgerechten Unterbringung und Vermittlung am 28.11.2012 übergeben. Sie gehörten nicht zusammen, sondern wurden getrennt abgegeben. Bei uns hatte sich Winston zuerst mit einem anderen bereits bei uns lebenden Papageien angefreundet, sich aber eine ganze Weile später Werner als neuen Lebensgefährten ausgesucht. Von da an waren sie unzertrennlich, so dass wir für sie gemeinsam ein artgerechtes Zuhause suchten.
Da wir unsere Papageien nur in sehr große Volieren mit ausreichend Freiflugmöglichkeit vermitteln, hat Familie Aßmann bei sich Daheim das ideale Zuhause nach vielen Besuchen bei uns und Haltungs-/ Beratungsgesprächen mit Sascha Keller geschaffen, sodass die beiden Kango-Graupapageien bei ihrem Einzug am 28.09.2013 eine große Voliere mit artgerechter Ausstattung und täglich ausgiebigem Freiflug vorfanden.

winston-george

10 Tage nach der Vermittlung erhielten wir folgenden Bericht:
Lieber Sascha, liebe Kellerranch-Familie,
nun sind die beiden Grauen „Winston“ und „Werner“ (heißt jetzt engl. „George“) über eine Woche bei uns.
Erstaunlicherweise waren beide sehr interessiert an ihrem neuen Zuhause und recht aufgeschlossen. Schon am zweiten Tag durften die Grauen aus der Voliere raus zur ersten betreuten Flugstunde im Wintergarten. Diese waren erstmal nicht so bemüht, denn es wurde mit Bauch und Brust zur Bremslandung angesetzt.
Schon zwei Tage später kein Problem – es wird ordentlich eine Runde geflogen und auf gleicher Höhe wieder auf der Voliere aufgesetzt. Mit einer erreichten Flugrunde schienen beide richtig stolz zu sein.
Alle Sachen wurden im Wintergarten „gesichert“ und ein schöner Hochsitz oben installiert. Doch dieser wird quasi ignoriert und es wird sich gerne auf dem Boden(!) aufgehalten. Dort wird die Gegend gerne mal per Kralle erkundet oder sogar ein Tänzchen gehalten.
Finger und Arm sind für beide ein Fremdkörper. Ich nehme an, im frühen Leben gab es dazu wenig Bezug. Beide haben ganz verschiedene Charaktere. Während George ganz interessiert ist, ist Winston erst einmal vorsichtig. Allerdings klappt das Füttern mit den Fingern ganz gut. Doch im Vor- und Nachpfeifen und Quatschen (George) sind beide nicht zu toppen.
Ich denke, für die erste Woche haben sich beide schon recht gut eingelebt. Auch wir lernen täglich Neues dazu und sind positiv über unsere gemeinsame Erfahrungen überrascht.

Hiermit danke ich Dir, lieber Sascha, für die professionellen Vorinformationen und Ratschläge und wünsche Euch, dass Ihr noch weitere Papageien vermitteln könnt.
Auf eine gute Zeit.
Mit freundlichen Grüßen
Siegfried Aßman

Autorin: Ingrid Günkel

Die Kellerranch

Benannt nach dem Sohn ihres Gründers bietet das Tierheim Kellerranch Obhut für rund 300 Tier pro Jahr. Das besondere an diesem Tierheim ist die Aufnahme von exotischeren Tierarten wie z.B. Ziegen, Lamas, Waschbären und Affen . Dabei können vermittelbare Tiere gegen eine geringe Schutzgebühr erworben werden, während unvermittelbare Vierbeiner wie zum Beispiel Pferde, die aufgrund einer Krankheit nicht mehr geritten werden können, ihren letzten Lebensabschnitt auf dem großzügig gehaltenen Areal verbringen dürfen. In den Ferien werden für Kinder und Jugendliche mit Ponyreiten auf der Kellerranch angeboten und sie können sich sogar in einer Jugendgruppe sozial engagieren.

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