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Kitten, die draußen in einemgeflochtenen Korb sitzen.

Erstausstattung Katze: Dieses Zubehör gehört in das Katzen-Starter Set

Das beliebteste Haustier der Deutschen ist die Katze. Die Anzahl der Katzen, die in deutschen Haushalten leben, hat sich in den vergangenen 20 Jahren mehr als verdoppelt. Demnach lebten im Jahr 2020 rund 15,7 Millionen Katzen in deutschen Haushalten. Damit sich Katzen auch in ihrem Zuhause rundum wohlfühlen können, benötigt jeder Katzenhaushalt eine gewisse Grundausstattung. Was du für eine Erstausstattung für deine Katze brauchst, liest du hier.

1. Erstausstattung Katze für zu Hause

  • Katzennest: Katzen können bis zu 16 Stunden am Tag schlafen. Aus diesem Grund darf auch nicht der geeignete Schlafplatz fehlen. Die meisten Katzen wählen ihren Lieblingsplatz eigenständig aus. Idealerweise platzierst du das Katzennest einfach dort, wo sich deine Samtpfote gerne niederlässt. Viele Katzen bevorzugen einen Schlafplatz, der zugleich ein gutes Versteck abgibt: eine Kuschelhöhle oder ein Körbchen. Wichtig ist, dass sich der Schlafplatz in einer ruhigen Zone befindet, wo sich deine Katze gerne zurückzieht und ungestört schlummern kann.
  • Katzentoilette: Es empfiehlt sich generell immer eine Katzentoilette mehr aufzustellen, als Katzen im Haushalt leben. Es gibt Katzen, die ihr kleines und großes Geschäft voneinander trennen. Zudem vermeiden sie es ein Katzenklo zu nutzen, was bereits vorher in Benutzung einer anderen Katze war.
  • Entsorgungseimer: Damit du nicht jedes Mal nach draußen zum Mülleimer rennen musst, sobald deine Samtpfote ihr Geschäft verrichtet hat, empfiehlt sich ein Entsorgungseimer für die Katzenstreu. Dieser hält deine Katzentoilette ganz einfach und unkompliziert sauber.
  • Einstreu und Schaufel: Einstreu ist unabdingbar und für die tägliche Reinigung der Toilette benötigst du eine Schaufel. Bei Verwendung von Klumpstreu lassen sich die verschmutzten Stellen unkompliziert entfernen.
  • Unterlage: Eine Katzenunterlage ist wichtig für eine optimale Sauberkeitserziehung von Kitten. Sie muss lernen, wo sie sich entleeren darf, damit sie stubenrein wird.
  • Kratzbaum: Wenn sich Ihre Samtpfote vorrangig im Innenbereich aufhalten wird, ist ein Kratzbaum unverzichtbar. Dieser bietet deinerKatze viele Gelegenheiten, sich der natürlichen Krallenpflege zu widmen. Zudem kann es auch zum Klettern, Spielen und Toben genutzt werden. Dadurch bleiben Möbel von den Kratzgewohnheiten weitgehend verschont.
  • Spielzeug: Ob Fellmäuse, Bälle, Katzenminze-Bälle, Katzenangeln oder auch knifflige Activity-Spiele: Die Auswahl an Katzenspielzeug ist groß und abwechslungsreich. Das Spielen und Toben ist nicht nur für kleine Katzen unglaublich wichtig. Auch ausgewachsene Katzen sollte ihrem angeborenen Jagdtrieb nachkommen dürfen. Das Spiel hilft Stubentigern, die Jagd zu simulieren, sorgt für körperliche und geistige Fitness und pflegt die Bindung zwischen Zwei- und Vierbeiner.
  • Kuscheldecke: Wenn deine Katze die Nähe zu dir sucht und am liebsten auf dem Sofa liegt, dann eignet sich am beste eine große, dünne Baumwolldecke als Schutz für Ihre Möbel. Eine weiche, gepolsterte Katzendecke bietet mollige Wärme auf kalten Böden. Microfaser-Decken sind wasserabweisend, was insbesondere bei Katzen nützlich ist, die sich regelmäßig draußen aufhalten. Sie bieten im Vergleich auch ein hohes Wärmeisolationsvermögen.
  • Bürste oder Kamm: Je nach Felllänge- und dicke bietet sich eher eine Bürste oder ein Kamm an. Das Bürsten ist jedoch nicht nur gut für das Fell Ihrer Katze und vermindert, dass weniger Fell in der Wohnung und auf Kleidung zu finden ist. Es fördert auch die Durchblutung der Haut und der Fellwechsel wird beschleunigt. Zudem wird die Bindung zwischen Ihnen und Ihrer Katze intensiviert.
  • Katzenklappe: Katzenklappen sind hilfreich, um Freigänger-Katzen einen unabhängigen Gang von drinnen nach draußen und umgekehrt zu ermöglichen, wenn die Menschen bspw. für ein paar Stunden einmal nicht Zuhause sind.

2. Ernährung

  • Futter- und Wassernapf: Besonders gut zu reinigen sind Näpfe aus Keramik oder Metall.
  • Trocken- und/oder Nassfutter: Sowohl mit Trockenfutter als auch mit Nassfutter kannst du deine Katze gesund und ausgewogen ernähren. Ob du dich für eines entscheiden oder beides mischst, hängt sowohl von deinen Lebensumständen als auch von den Bedürfnissen und Vorlieben deiner Katze ab. Es ist wichtig, dass beide Futterarten angenommen werden. Das hat den Vorteil, dass das Tier weniger Manierismen entwickelt, welche die Fütterung erschweren, sollte aus irgendeinem Grund einmal nur eine der beiden Futterarten zur Verfügung steht oder aus medizinischen Gründen erforderlich ist. Bei der Fütterung der Katze sollten Sie nicht nur auf die Qualität, sondern auch auf ein ausgewogenes Gleichgewicht der Nähr- und Inhaltsstoffe der Futter-Tagesration achten.
  • Unterlage für Futterstelle: Eine Napfunterlage hilft dabei, den Futterplatz sauber zu halten. Im Mehrkatzenhaushalt muss jedes Tier seine eigene Futterstelle bekommen.
  • Leckerli: Leckerli werden bei den Tieren zu unterschiedlichen Zwecken eingesetzt. Zum Beispiel in Form von Belohnung, wenn die Tiere gerufen werden und kommen oder aber Kunststücke lernen sollen. Aber Leckerli für Katzen sind nicht nur eine tolle Belohnung, sie können auch als Nahrungsergänzungsmittel verabreicht werden. Es ist sogar möglich, sie speziell an die Bedürfnisse deines Tieres angepasst einzusetzen. Denn Leckerli können verschiedene Pflegewirkungen erreichen oder sogar den Stoffwechsel des Tieres unterstützen. Während die Katze sich über leckere Geschmacksrichtungen wie Käse oder Huhn freut, wirken sich Vitaminzusätze positiv auf ihre Fell- oder Zahnpflege aus.
  • Verschluss für angebrochene Dosen: Dies hält die angebrochenen Futterdosen frisch.

3. Erstausstattung Katze für unterwegs

  • Transportbox: Für den Transport ins neue Heim, aber auch für Besuche beim Tierarzt, ist eine Transportbox erforderlich. Wichtig ist, dass die Größe stimmt und deine Katze sich in der Box auch bequem ausstrecken kann.
  • Erste-Hilfe-Set: In einem medizinischen Katzen-Notfallkoffer sollten Rettungsdecke, Verbandsschere, Wasserbehälter, Verbandszeug, Mullbinden und Kompressen enthalten sein. In einem Vergiftungs-Notfall-Set für Katzen sollte Maulspachtel, Aktivkohle, Spritze und NCL-Lösung vorhanden sein.
  • Zeckenzange: Bevor eine Zecke entfernt wird, muss das umgebende Fell zur Seite gedrückt werden. Denn sonst kann es sein, dass man der Katze unnötig Haare ausreißt. Sollte man gerade keine Zeckenzange zur Verfügung haben, eignen sich auch Hilfsmittel, die vorne schmal sind und so das Fell schonen. Auf Zeckenkarten oder -hebel, wie es sie für den Menschen gibt, sollte man bei der Katze lieber verzichten. Sobald man dann die Zecke freigelegt hat, kann man sie vorsichtig herausziehen. Das Herausdrehen der Zecke erzielt keinen Vorteil, wie viele beschwören, denn der Stechapparat der Zecke hat kein Gewinde. Wichtig ist, dass Zecken langsam und nicht ruckartig entfernt werden. Umso gleichmäßiger Sie ziehen, desto geringer ist das Risiko, dass Teile der Zecke stecken bleiben.

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