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Straßenhund Arthur begleitet schwedische Extremsportler und findet neues Zuhause

Bei ihrer ersten Begegnung teilten sie sich nur ein Hackbällchen. Doch das sollte der Beginn einer wunderbaren Freundschaft zwischen einem schwedischen Extremsportler und dem Straßenhund Arthur werden.

Das Team Peak Performances trat mitsamt seiner vier Mitglieder, insbesondere dem „Hackfleischbällchenspender“ Mikael Lindnord, bei einem Wettstreit in Ecuador an, der über insgesamt 700km querfeldein durch den equatorianischen Dschungel ging.

In einer Pause verfütterte Mikael ein Hackfleischbällchen an einen Straßenhund. Seitdem wich Straßenhund Arthur nicht mehr von ihrer Seite und begleitete das Team den restlichen Wettbewerb über mit. Zusammen meistern sie Extremchallenges: sie kämpfen sich durch meterhohen Schlamm und helfen dem Straßenhund Arthur auch immer wieder heraus. Nach solchen Aktionen war er zum Teil so erschöpft, dass die Sportler für ihn eine Pause eingelegt und ihn direkt mit 2 Dosen Fleisch gefüttert haben.

Die letzte Etappe war mit einem Kayak zu absolvieren. Eindringlich warnten die Organisatoren des Wettbewerbs das nun 5er-Team davor, den Hund mitzunehmen – zu gefährlich sei die Strecke. Das Team rund um Mikael wollte ihren neu gewonnenen Freund keinen Gefahren aussetzen und ließ ihn am Strand. Doch damit hat niemand gerechnet: Arthur hielt es nicht aus, am Strand allein gelassen zu werden und schwamm dem Kayak hinter. Der Anblick war zu herzzerreißend, als dass man Straßenhund Arthur zurücklassen wollte. So wurde er ins Boot gehievt und bestritt auch die letzte Etappe mit Bravour. Die Ziellinie überquert sagt Mikael Lindnord „Ich kam nach Ecuador um die Weltmeisterschaft zu gewinnen. Jetzt habe ich einen neuen Freund gefunden.“ Der ehemalige Straßehund Arthur wird nun bei seinem neuen Herrchen in Schweden leben und hat den Wettbewerb damit eindeutig gewonnen.

Nachdem Mikael unglaublich viele Emails, Posts und Nachrichten erhielt, entschied er sich, die „Arthur Foundation“ zu gründen, die es Straßenhunden erleichten soll, ein neues Zuhause zu finden.

Übrigens erreichten die 5 am 18. November als 19. Team die Ziellinie.

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