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10 Tipps für den Urlaub mit Hund

Immer mehr Menschen nehmen ihren vierbeinigen Liebling mit, wenn sie in den Urlaub fahren. Es gibt unzählige Möglichkeiten für einen Urlaub mit Hund, vom Wellnessaufenthalt bis zum Strandurlaub. Damit die Reise Erholung und Spaß für alle bedeutet, sollten einige Dinge vor der Abreise beachtet und geklärt werden.

1. Sichere Unterbringung im Auto

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Im Kofferraum ist der Hund zwar sicher verstaut, wird aber auch schlechter durch die Klimaanlage erreicht! CC by https://www.flickr.com/photos/_timl/

Wie läuft die Reise zum Urlaubsort ab und hat man das richtige Equipment? Im Auto muss ein Hund sicher untergebracht sein. Das bedeutet, entweder in einer Box, im Kofferraum oder angeschnallt. Er darf nicht umherfliegen, falls es zu einem Unfall kommt. Das ist für die eigene Sicherheit und die des Hundes entscheidend.

2. Pausen einlegen
Regelmäßige Pausen, damit der Hund sich lösen kann und um ihm Wasser anzubieten, sind beim Urlaub mit Hund selbstverständlich. Futter sollte, wenn überhaupt, dann nur in kleinen Mengen gegeben werden, damit dem Hund während der Fahrt nicht schlecht wird.

3. Auf Kühlung und Reisebestimmungen der Bahn/Fluggesellschaft achten!

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Reisen mit der Bahn kann stressig werden, wenn der Hund nicht an Maulkorb oder eine Box gewöhnt ist. CC by https://www.flickr.com/photos/photocapy/

Im Hochsommer sollte man darauf achten, dass es dem Hund nicht zu warm wird. Gerade im Kofferraum kann es deutlich wärmer werden, als im restlichen Auto, weil hier meist die Klimaanlage nicht ausreichend Kühlung bietet. Bei einer Reise mit der deutschen Bahn muss der Hund in einer Tasche untergebracht sein oder Leine und Maulkorb tragen. Nur wenn der Hund in eine Handtasche passt ist das Mitführen kostenlos, ansonsten benötigt der Hund eine Fahrkarte und es ist keine Sitzplatzreservierung für Tiere möglich. In anderen Zügen oder auch bei Fähren können spezielle Bestimmungen oder sogar Verbote vorliegen. Hierüber sollte man sich vor dem Urlaub mit Hund genau informieren, um vor Ort keine bösen Überraschungen zu erleben. Bei einer Mitnahme im Flugzeug kommt es auf die Größe des Tieres an. Die einzelnen Fluglinien haben spezielle Vorgaben wie groß und wie schwer ein Hund inklusive seiner Box sein darf, um als Handgepäck mitzureisen.Als Faustregel gilt allerdings, dass Hund und Box gemeinsam nicht mehr als 8 Kilogramm wiegen dürfen.

Bei Flügen müssen große Hunde in speziellen Flugboxen reisen. CC by https://www.flickr.com/photos/corsinet/
Bei Flügen müssen große Hunde in speziellen Flugboxen reisen. CC by https://www.flickr.com/photos/corsinet/

Alle anderen Hunde müssen in einer speziellen Flugbox im Frachtraum reisen. Da dies eine große Belastung für den Hund darstellen kann, sollte der Hund gut an die Box gewöhnt sein und man sollte abwägen, ob eine Betreuung zu Hause eventuell eine sinnvolle Alternative darstellt.

4. Bei Reisen ins Ausland an gesundheitliche Untersuchungen denken

Soll der Urlaub mit Hund ins Ausland gehen, muss er einen EU-Heimtierausweis besitzen und gechipt sein (elektronische Kennzeichnung zur eindeutigen Identifikation). Außerdem benötigt er eine gültige Tollwutimpfung. Einige Länder haben zusätzliche Vorgaben, wie zum Beispiel das Mitführen eines aktuellen Gesundheitszeugnisses oder die Behandlung gegen Bandwürmer vor der Einreise. Informationen über diese speziellen Vorschriften erhält man auf www.petsontour.de oder beim jeweiligen Konsulat.

Neben den Einreisebestimmungen kann es auch Vorgaben, wie das Mitführen oder Tragen eines Maulkorbs zum Beispiel in öffentlichen Verkehrsmitteln oder bei speziellen Hunderassen geben. Wo und wann der Hund im Urlaubsland ohne Leine laufen darf, kann ebenfalls vorgegeben sein.

5. Auch mögliche Prophylaxe gegen Erkrankungen im Ausland berücksichtigen
In anderen Ländern können andere Erkrankungen eine Bedrohung für den Hund darstellen. Fährt man für den Urlaub mit Hund in den Süden, zum Beispiel, in Spanien, Italien oder Sizilien, spielen Leishmaniose, Ehrlichiose, Anaplasmose und Babesiose eine große Rolle. Die Erreger werden über Insekten (Stechmücken, Zecken) übertragen und ein prophylaktischer Schutz gegen diese, kann das Risiko einer Ansteckung minimieren. Welche Präparate wie häufig während des Urlaubs mit dem Hund angewendet werden sollten, hängt vom Urlaubsort und dem Tier ab. Geht der Hund zum Beispiel viel baden, kann ein spezielles Halsband besser sein als ein Spot on zur Parasitenprophylaxe. Gegen den Herzwurm, der ebenfalls vor allem in südlichen Ländern verbreitet ist, gibt es ebenfalls prophylaktische Medikamente. Diese sollten auch noch in den nächsten 2-3 Monaten nach dem Urlaub gegeben werden, um eine Infektion sicher auszuschließen.

6. Keine Nachtspaziergänge in mückenaktiven Gebieten

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In mückenreichen Gebieten sollte man auf Spaziergänge in der Dämmerung verzichten. CC by https://www.flickr.com/photos/lehnin78/

Hier berät Sie zu Details sicherlich auch gerne Ihr Haustierarzt. Außerdem sollte man in solchen Ländern nicht in der Dämmerung spazieren gehen, wenn besonders viele Stechmücken unterwegs sind und das Hundebett kann nachts idealerweise mit einem Fliegennetz abgedeckt werden. Bei regelmäßigen Reisen in solche Länder, kann zusätzlich über eine Impfung gegen Leishmaniose nachgedacht werden.

7. Eine Reiseapotheke für den Hund mitführen

Die Reiseapotheke für den Hund sollte einige grundlegende Dinge beinhalten. Ein Desinfektionsmittel, um kleine Wunden zu säubern. Hierfür kann ein herkömmliches Mittel hergenommen werden, wie es auch für Menschen zum Einsatz kommt. Auch etwas Verbandsmaterial sollte man dabei haben, um im Zweifelsfall die Erstversorgung einer Wunde zu gewährleisten. Man kann sich außerdem vorab vom Tierarzt Mittel gegen Durchfall mitgeben lassen, da viele Tiere durch den Stress und die Umstellung mit Magen-Darm-Problemen reagieren. Sollte es notwendig sein, gibt es hier außerdem beruhigende Mittel oder Medikamente gegen Übelkeit, falls der Hund auf der Fahrt sehr nervös oder gestresst ist oder ihm schnell schlecht wird. Ein Thermometer und eine Pinzette sind ebenfalls sinnvoll (normale Körpertemperatur beim Hund bis 39’C). Bei einem Urlaub mit Hund am Meer, kann man eine Spüllösung oder Tropfen mitnehmen, um nach dem Baden die Augen des Hundes vom Salzwasser zu befreien. Der Hund sollte außerdem nach jedem Bad im Salzwasser abgeduscht werden.

8. Vorab einen Tierarzt vor Ort suchen

Im Idealfall informiert man sich vorab, wo vor Ort ein Tierarzt zu finden ist, falls doch einmal eine ernsthafte Erkrankung oder ein Notfall vorliegt.

9. Den gewohnten Schlafplatz mitnehmen

sooo wohl kann man sich mit der Lieblingsdecke fühlen CC by https://www.flickr.com/photos/dobberstein/
sooo wohl kann man sich mit der Lieblingsdecke fühlen
CC by https://www.flickr.com/photos/dobberstein/

Am besten nimmt man den Lieblingschlafplatz des Hundes mit, damit er sich im Urlaubsdomizil gleich wohl fühlt.

10. Auch das tägliche Futter von Zuhause nicht vergessen!
Auch das gewohnte Futter sollte mitgenommen werden, da viele Hund auf eine abrupte Futterumstellung mit Durchfall reagieren.

Nun steht einem schönen Urlaub mit dem Vierbeiner nichts mehr im Weg!

So lässt es sich leben! CC by https://www.flickr.com/photos/buchsammy/
So lässt es sich leben!
CC by https://www.flickr.com/photos/buchsammy/

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